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CD-Kritik: "...Jeder einzelne der 26 Tracks dieser höchst verdienstvollen CD zeigt Einfallsreichtum und Beherrschung aller Stilmittel und aller technischen Werkzeuge - aber hat man denn komponierenden Frauen solche Fähigkeiten wirklich einmal abgesprochen? Wenn ja, dann sollte man sich der musikalischen Power von Frauen schnell wieder vergewissern, vor allem wenn weibliche Interpreten sie derart eindrucksvoll und klangvoll exekutieren!" Dieter Steppuhn, Ensemble 5/2005
Aachener Zeitung, 5.2.2009
Geschmeidig, elegant und einfühlsam präsentierte sich das Trio mit der Kantate "Semelé"[...] Zugleich begneten die Zuhörer im virtuosen Spiel von Susanne schrage einem Instrument, das manchen unerhört vorgekommen sein mag: der Kontrabassflöte - zum Beispiel bei der "Frau von heute" der Kölnerin Heike Beckmann, einem kabarettistisch angehauchten Werk voller Witz in Sprache und Spiel [...] fürwahr ein komplexer Abend voller facettenreicher "Komponistinnenleben".
Stolberger Zeitung, 27.8.2008
Musikalisches Neuland mit ganz starken Frauen - Beim dritten Konzert des Stolberger Musiksommers glänzen Maria Regina Heyne, Susanne Schrage und Ina Otte mit enormer Vielseitigkeit.
Aachener Zeitung, 27.8.2007
Spagat zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung [...] Der Liederabend [...] gehörte ausschließlich den Frauen und war dennoch kein feministischer Abend.[...] "Kennst du das Land" provoziert Gänsehaut [...] Neben der Attraktivität des Programms beeindurcken die drei Solistinnen durch ihre natürliche Virtuosität. Maria Regina Heynes Sopran blüht mit Kern, Leichtigkeit und Wärme [...] Das Querflötenspiel von Piccolo- bis Kontrabassflöte meistert Susanne Schrage mit freudigem Engagement und ausgefeilter Technik, und Ina Otte gestaltet ihre Klavierparts sowohl akzentreich selbstbewusst als auch elegant rücksichtsvoll begleitend. [...] Großer Applaus beider Geschlechter für ein gelungenes Programm.
Dürener Zeitung, 29.11.2007
Die Musikerinnen interpretierten die Kantate Semele dramatisch und ausdrucksstark...Mit dem Concerto en sol von Claude Arrieu folgte ein spritziges Intermezzo, bei dem Susanne Schrage das ganze Klangspektrum der Flöte einsetzte. Eine sehr einfühlsame Interpretation gelang Maria Regina Heyne mit Liedern von Fanny Hensel...Einen musikalischen Höhepunkt setzten die drei Galgenlieder, vertont von Jacqueline Fontyn. Den fulminanten Schlusspunkt setzten die hervorragend harmonisierenden Musikerinnen mit der "Frau von heute" von Heike Beckmann.
Prof. Dr. FraukeGrimmer, Musikwissenschaftlerin
...Die Interpretationen zeichnen sich durchweg aus durch einfühlsame, klangsensible Linienführung, rhythmische Prägnanz und virtuosen Glanz...Besondere Beachtung verdient auch das hervorragend gestaltete CD-Booklet. Es enthält eine abwechslungs- und facettenreiche Geschichte des Komponierens von Frauen, brilliant verfasst.....
Nordseezeitung, 9.5.2006
...Ohne jede feministische Kampfattitüde, dafür - viel wirksamer - mit überzeugenden musikalischen Mitteln bewiesen Flötistin Susanne Schrage und Pianistin Ina Otte, dass es viele substanzreiche, reizvolle Kompositionen weiblicher Provenienz gibt....freute man sich sehr über den schönen, reinen Ton der Flötistin und die makellose Technik der Pianistin. ....war man Zeuge eines amüsant nachgespielten Interview-Dialogs der Komponistin mit einer Reporterin. Es war ein witziger Höhepunkt unter den ansonsten sachkundig formulierten Texten in der Anmoderation der jeweiligen Musikstücke.
Nordwestzeitung, 25.6.2004
Eine reine Hommage an die missachteten Genies ihrer Zeit? Nein, in erster Linie musikalischer Genuss vom Feinsten, der durch biographische Hintergründe nur noch an Faszination gewann [...]. Scheinbar mühelos meisterten Schrage und Otte die technischen Tücken und hauchten den stimmungsvollen Kompositionen Leben ein.
Jeversches Wochenblatt, 25.6.2004
Beide Interpretinnen erwiesen sich als überaus kompetent auf ihren Instrumenten: Susanne Schrage überzeugte mit einem runden, weichen Flötenton[…]. Mit viel Sinn für Differenzierung und Melodiebögen entwickelte sie lange Phrasen, gestaltete virtuose Abschnitten mit einem gewissen „Understatement“ und ließ Witz und Spielfreude in ihrem Vortrag wirken. Ina Otte präsentierte sich mit ihrem Klavierspiel als ebenbürtige Partnerin[...] So ergaben sich im musikalischen Miteinander stilistisch einheitliche und überzeugende, dabei vielfach nuancierte Werkwiedergaben.
Allgäuer Anzeigenblatt, 18.8.2004
Viel zu entdecken also bei einem Abend, der von den beiden Musikerinnen mit großem Engagement präsentiert wird...Den tiefsten Eindruck hinterlässt dabei das Concertino von Cécile Chaminade [...] es entfaltet auch heute noch einen fast magischen Zauber, wenn es mit soviel Wärme, Ausdruckskraft und Differenzierung vorgetragen wird wie an diesem Abend.
Hessisch-Niedersächsischer Anzeiger, 5.5.2003
Pianistin und Flötistin, ein perfekt abgestimmtes musikalisches Paar, legten großen Wert auch auf kleinste dynamische Nuancen . [...] Kontrastreich, erfrischend lebendig, quirlig und voller Spielfreude gelang den virtuosen Musikerinnen eine Aufführung, die den Konzertbesuchern in Erinnerung bleiben wird.
Stader Tageblatt, 18.2.2003
Penible Perfektionistinnen sind beide und reichen sich gegenseitig Kraftfutter. Keine Scheu, die Temposchraube noch einmal anzuziehen, keinerlei Respekt vor den zahllosen Tücken und Hürden und Melodiebrüche und schwierige Polyrhythmen mit Lust und Geist in die Finger genommen.
Dürener Zeitung, 19.5.2002
Die hervorragend dargebotene Musik [...] war nicht nur ungewöhnlich im Hinblick auf das erlesene Programm, sondern auch in der Art ihrer Präsentation [...], die das Geschehen facettenreich beleuchtete.
Aachener Zeitung, 27.9.2001
Große Anerkennung verdienten sich die beiden Interpretinnen Susanne Schrage und Ina Otte, die die Werke ihrer Geschlechtsgenossinnen auf hohem technischen Niveau, tonschön und stilistisch kompetent erklingen ließen.
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